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Fotoreportagen & Konzertfotografie
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Auf dieser Seite gibt es eine kleine Auswahl persönlicher Erlebnisse aus fernen Ländern, die so nicht im Reiseführer stehen.

Vereinigte Arabische Emirate

Sicherlich ist bekannt, dass für einen Flug nach Dubai oder Abu Dhabi aufgrund der hohen Temperaturen vor allem helle und leichte Kleidung in das Reisegepäck gehört. Allerdings sollte diese nicht allzu leicht sein, kurze Hosen und Röcke sind dort aus religiösen Gründen ebenso ungerne gesehen wie schulterfreie Oberbekleidung.

Vorsicht gilt auch beim Zusammenstellen der Reiseapotheke. In den VAE werden bei uns frei erhältliche Medikamente gerne mal als Drogen erkannt, was vor Ort mit hohen Geld- oder mehrjährigen Freiheitsstrafen geahndet wird. Entsprechend sollte die Reiseapotheke so klein wie möglich ausfallen, was bei der guten medizinischen Versorgung in den Emiraten nicht unbedingt tragisch ist. Verschreibungspflichte Medikamente sollten entweder zu Hause bleiben oder eine in englisch verfasste Bestätigung des Arztes mitgeführt werden, welcher bestäigt, dass die Arznei benötigt wird und nur für den Eigengebrauch ist. Da es keine offiziellen Liste verbotener Präparate mehr gibt, im Zweifel besser die Botschat der VAE anrufen. Auch lohnt sich ein Blick auf die Besonderen Zollvorschriften sowie die Webseite der Botschaft der VAE.

Wer seine Reise für den heiligen Monat Ramadan einplant, weiß sicherlich, dass Muslime in dieser Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang weder Speisen noch Getränke zu sich nehmen. Ebenso wird von Besuchern erwartet, an öffentlichen Ort weder zu essen, zu trinken noch zu rauchen. Lediglich in den Hotels besteht die Möglichkeit tagsüber Speisen zu bekommen. Wenngleich die Flüge und Hotels während Ramadan äußerst günstig sind, sollte einem bewusst sein, dass es nicht unbedingt einfach ist bei Temperaturen um die 40 °C im Schatten ohne Getränke auszukommen.

Indien

Unbestritten kommen die meisten Touristen nach Indien, um das überaus schöne Taj Mahal einmal mit ihren eigenen Augen zu sehen. Empfohlen wird eine Besichtigung entweder morgens um 6 Uhr zum Sonnenaufgang oder ab 16 Uhr zum Sonnenuntergang. In der Mittagszeit wirkt das Gebäude eher fade, ist für Fotografen aufgrund der harten Schatten nicht sonderlich interessant und man wird schnell feststellen, dass der kostenfrei mitgegebene 1/2 Liter Wasser nicht ewig reicht. Wer am frühen Morgen kommt, ignoriert den mit Kitschständen zugepflasterten Südeingang und macht sich auf zum West- oder Osteingang. Dort angekommen am besten aufteilen. Eine Person stellt sich am Kartenschalter an und die andere(n) am Eingang, da beide Schlangen für gewöhnlich nicht gerade kurz sind. Die Person vom Kartenschalter wird dann von den anderen in der Einlassschlange mit aufgenommen. Und da dieser Tipp so nicht einmal im Lonely Planet steht, hat man einen wirklichen Vorsprung. Auf dem Gelände des Taj Mahal sind auch hochwertige Spiegelreflexkameras mit mehreren Objektiven erlaubt, Stative, Süßigkeiten und weiterer Schabernack hingegen verboten.

Wer Agra bereits in der Nacht erreicht, weil er z.B. mit dem Zug aus Delhi ankommt, sollte vom Bahnhof bis zum Hotel unbedingt eine Fahrradrikscha oder ein Taxi nehmen. Ansonsten wird man viele Erlebnisse mit zu Tausenden herumstreunenden Hunden, Affen, Ratten und Mücken machen. Ebenso mit Rikschafahrern, welche einem zum Hotel ihrer Wahl befördern wollen, was in Indien stets entschieden abgelehnt werden sollte.

Wer gerne mit leichtem Gepäck reist, der kann in Indien gut und einfach an der Kleidung sparen. Diese gibt es in zahlreichen Geschäften äußerst günstig, weshalb es sich empfielt, nur einen Pullover für die überdimensionierten Klimaanlagen und weniger T-Shirts bzw. Hemden als nötig einzustecken. Shirts können vor Ort bspw. für umgerechnet etwa 1,50 Euro pro Stück erworben werden. Aufgrund der verwendeten Farbstoffe sollten eng am Körper anliegende Textilien jedoch mitgebracht oder vor dem ersten Gebrauch gründlich ausgewaschen werden.

In Indien gibt es erwartungsgemäß viele Bettler und Obdachlose. Zwischen diesen beiden sollte man jedoch auch strikt unterscheiden. Gerade in den Touristenzentren haben sich viele auf sehr kreative Abzocken spezialisiert, indem sie einen zu einem angeblichen Touristenbüro bringen möchten, ungebeten das Gepäck tragen - gegen Trinkgeld, versteht sich - oder auf angeblichen Listen Geld für den Aufbau einer Region sammeln, welches sie dann sofort haben wollen und selber einstecken. Verglichen mit vielen ihrer Landsleute geht es diesen Personen jedoch recht gut, sodass das Geben von Geld den Anreiz zum Arbeiten gerade für Kinder erheblich sinken lässt und man zudem den nächsten Reisenden ihren Trip erheblich erschwärt. Anders sieht es bei den Obdachlosen aus, welche gerade in Kolkata zuhauf an den Straßenrändern sitzen. Diese Personen rennen einem nicht hinterher, kauen einem kein Ohr ab und fragen nur schlicht nach was zu Essen. Wer da was hat, ob nun das morgens im Hotel noch heimlich geschmierte Brötchen oder aber das Wechselgeld vom letzten Einkauf, sollte es dieser wirklich armen Bevölkerungsschicht auch nicht verweigern.

Dass die Flüge während der Monsunzeit nicht aus Größzügigkeit der Fluggesellschaften besonders günstig sind, muss sicher nicht extra erwähnt werden.

Mexiko

Mexiko, das Land der Inkas, Majas und Atzteken. Der Norden sollte aufgrund anhaltender Drogenkonflikte nach Möglichkeit gemieden werden, während der Süden des Landes mit seiner Vielzahl an unterschiedlichen Tempeln und Pyramiden atemberaubend schön ist. Wer nur nach Mexiko City reist, sollte unbedingt eine Tagestour zur Sonnen- und Mondpyramide nach Teotihucan unternehmen. Der günstigste Weg ist mit der U-Bahn bis zur Station ... und ab dort vom Gate 8 (ganz links) weiter mit dem Bus. Allgemein ist die U-Bahn in Mexiko-City sehr zu empfehlen, sie bringt ein für umgerechnet um die ... quasi im Minutentakt überall hin.

Kuba

Kubaner sind arm, aber glücklich. Es fehlt ihnen an fast allem, und daher freuen sie sich von Kleidung bis zu Kinderspielzeug über nahezu alle Geschenke. Allerdings sollte man nicht den reichen Westler darstellen, der wie der Weihnachtsmann alles auf der Straße verschenkt. Günstiger ist es, die eher zurückhaltenen Personen nicht allzu auffällig mit seinen Gaben zu beglücken. Kubaner laden Reisende beispielsweise gerne auf einen Kaffee in ihre Wohnung ein, das sind gute Gelegenheiten. Nahezu im ganzen Land fehlt es zudem an Kugelschreibern und Papier, weshalb man vor allem diese Dinge gerne gesehen sind. Sollte sich aus irgendeinem Grund keine gute Gelegenheit zum Verschenken ergeben, weil man z.B. in einer geführten Tour unterwegs ist, dann können die Schreibutensilien auch gerne am Ende der Reise in spärlich ausgestattet wirkenden Schulen abgegeben werden. Nur selten wird man außerhalb Kubas ein solch herzliches Dankeschön erleben.

Brasilien

Gerade in den Ballungsräumen des südamerikanischen Regenwald-Landes gibt es um die Sehenswürdigkeiten herum einige auf Touristen spezialisierte Händler, welche einem gerne mal hinterherlaufen und auch nicht davor zurückschrecken einem am Oberarm festzuhalten. Um dies zu vermeiden hilft es, entweder einen lokalen Guide bei sich zu haben oder die Herumwandernden komplett zu ignorieren.

Ähnlich wie bei der Nahrungswahl in allen anderen Ländern, ist auch in Brasilien Vorsicht mit den lokalen Spezialitäten geboten. überbackenes Hühnerfleisch vom Straßenhändler ist bspw. eine Mischung aus Huhn und Ei sieht unter dem Teigmantel aus wie ein gefiedertes Küken.

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